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Hallo zusammen,
Letzte Mail waren wir gerade vom Tauchen zurück und sind die Küste weiter hoch noch Cairns. Nach dem Bootstrip sind wir direkt weiter nach Innisfail. Die nette Gruppe vom Schiff hat sich zwar am Abend noch in der Kneipe von Airly Beach getroffen, aber wir hätten einen ganzen halben Tag verloren. Auf dem Zeltplatz war es dann ganz lustig. Wir kamen viel zu spät an, machte aber nichts, denn der Platz wird von einer Oma betreut die eh schon tot ist und deswegen auch mitten in der Nacht noch Cmaper aufnimmt. Dann hat ein Schwarm hungriger Stechmücken auf uns gewartet um uns zu fressen - in Australien nichts ungewöhnliches. Viel wichtiger ist es im Bad nicht auszurutschen - denn die Mücken ziehen die Frösche an, so dass man seine Dusche mit vier ziemlich grossen Fröschen teilen muss wenn man nicht energisch wird. Die Oma hat uns dann auch gleich die grösste Attraktion in der Gegend erklärt. Ein Schloss - man stelle sich vor. Es sieht aus wie Italienisch und ist restauriert. Wir haben uns den Prospekt angesehen und ein lautes Lachen unterdrückt. Es sah aus wie ein kleiner Landsitz den verarmter Adel zum Museum umgerüstet hat um Touristen anzulocken. Wir sind also nicht hin! Dafür sind wir gleich am nächsten morgen auf zum Zuckermuseum um dort zu Frühstücken und uns über die Zuckerpflanzen schlau zu machen. Das Frühstück war schrecklich - aber das Museum war um so interessanter. Australien ist der grösste Zuckerexportör der Welt. Mit dem Zucker ist das Land gewachsen weil man unheimlich viele Arbeiter für die Ernte und die Verarbeitung benötigt hatte. Heute macht das meiste irgend eine Maschine - aber es ist auch lustig mal zu sehen welche Maschinen erfunden wurden bis man beim heutigen Modell angekommen ist. Wegen dem Zucker ist auch die ganze Ostküste mit Zugschienen versehen. Es gab frueher Orte die keine Strassen hatte - aber der Zug fuhr hin - Zum teil heute noch mitten durch den Ort - ganz normla mit den Auto Ampeln. So gebildet sind wir dann weiter in die Tabellands - mal ein wenig von der Küste weg das Hinterland ansehen. Was diese Gegend ausmacht ist, dass sie genauso wie das Allgäu aussieht. Echt erstaunlich - aber mit all den Kuehen und den sanften grasbewachsenen Hügeln fühlt man sich gleich wie daheim. Und da die Tabellands auf einer Art Hochplateau liegen gibt es da besonders viele und schöne Wasserfälle. Die haben wir uns auch alle brav angesehen und vor jedem ehrFürchtig gestaunt. Um aber mit dem Tag doch noch was sinnvolles anzufangen sind wir an einem Wasserfall in die Berge gewandert auf einem wunderbaren Waldweg mitten durch den Jungel. Es war total beeindruckend. Leider sind wir nicht sehr weit gekommen den der Tag ging langsam zur Neige.
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So sind wir zurück zum Wasserfall und haben uns dort noch ein Bad gegönnt. Ist übrigens in Australien völlig ungefährlich. Wer sich ein mal am Tag mit Sonnencreme Faktor 30+ (vier Stunden Wasserfest) eincremt, ich sage immer Alpina Weiss dazu, der wird automatisch wasserfest und schmutzabweisend. Das Zeug ist echt toll, man weiss immer gleich wo man sich noch nicht eingecremt hat, denn da ist man noch nicht weiss. Mit dieser Abkühlung sind wir weiter nach Mila Mila.
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Hier gibt es einen wunderbaren kleinen Campingplatz den ich jedem empfehlen kann. Mitten in der Natur sind wunderbare kleine Campinginseln angelegt so das man den Eindruck bekommt man wäre der einzige Gast auf diesem Platz. Und dann ging es weiter ins Hinterland. Noch mehr Wasserfälle ansehen. Und dann noch einen kleinen Vulkankrater und einige kleine Städte die ihren eigenen Charme haben aber nicht mal lohnen das Fenster herunter zu kurbeln. Die Häuser sind auf Stelzen gebaut. Das hat den Vorteil, dass s immer schön kalt und ein wenig zugig in den Gebäuden ist. Da spart man sich die Klimaanlage. Die Lust kühlt im Schatten unter dem Haus ab und wird dann durch ritzen im Dielenboden von der warmen Luft im Haus nach oben gesaugt. Eigentlich hatte ich den Tag schon als langweiligen durch die Gegend fahr Tag abgeschrieben - aber dann kamen wir nach Atherton . |